Die Ursprungsgeschichte der ewigen Rivalität zwischen Magneto und Professor X lässt Hollywood-Stars reihenweise zu Action-Helden, und Kevin Bacon gar zum Bösewicht mutieren.
Die Vorgeschichte der »X-Men«-Kino-Trilogie bietet soviel Action und Adventure wie noch nie. Die Urbilder des Mythos sind ein Supereinstieg für »X-Men«-Neulinge und ein lang ersehntes Must-See für »X-Men«-Addicts! Man trifft auf alte Bekannte und neue interessante Charaktere. »X-Men: Erste Entscheidung« spielt zur Zeit der Kubakrise, als Professor X aka Charles Xavier (James McAvoy) und Magneto alias Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) noch auf der selben Seite standen und die Bedrohung vom Hellfire Club ausging – mit dem diabolischen Anführer Kevin Bacon, der auch als Bösewicht Sebastian Shaw voll überzeugt. Das spektakuläre Prequel entstand unter der Regie von Matthew Vaughn (»Kick-Ass«), der mal wieder sein Händchen für die richtigen Personalentscheidungen beweist. Von Jennifer Lawrence ist man ja eigentlich Rollen in Oscar-Dramen gewohnt – hier jedoch mutiert sie zum Action-Star und brilliert wie selten zuvor in der Doppelrolle Raven Darkholme/Mystique. Zoe Kravitz verführt uns als Angel Salvadore. Gemeinsam mit January Jones (»Mad Men«) und Rose Byrne (»Damages«) gehört die Tochter von Rockstar Lenny zur Phalanx starker Frauenfiguren, die »X-Men: Erste Entscheidung« zu einer weiteren Reminiszenz an die Sixties machen. Selbstverständlich auf dem allerneuesten Stand der Filmtechnik und Kinoästhetik. Um es mit dem Originaltitel zu sagen: First Class!

