Earl glaubt auch in der finalen Staffel weiter ans Karma. Und daran, dass die Serie für ihn ein gutes Ende bereithält. Aber wird er Recht behalten?
»Warum habe ich eigentlich immer so viel Pech im Leben?« Die Frage stellt sich so mancher. Mit der großartigen US-Serie kam die Antwort, deren Folgen jetzt bereits in einer vierten und letzten Staffel zu begutachten sind. In »My Name Is Earl« findet Hauptfigur Earl (Jason Lee) den Grund für einen Schicksalsschlag in einem einzigen Wort: Karma. Oder zumindest, was Earl darunter versteht. Er glaubt, dass jede schlechte Tat vom Leben bestraft wird, es sei denn, man macht sie wieder gut. Dumm nur, dass der impulsive White-Trash-Taugenichts auf eine Vergangenheit als Rüpel und Krimineller zurückschaut. Die Liste seiner Vergehen ist lang (deshalb ja auch vier Staffeln!). Von Anfang an macht er sich mit der Hilfe seines leicht debilen Bruders Randy daran, jede Schandtat aus seinem Leben mit neuem Kram zu versehen. Aus dieser genial einfachen Prämisse entstand ein irrsinnig komisches Universum voller schräger Figuren, das hier auf ein furioses Doppelfolgen-Finale mit dem viel versprechenden Titel »Enthüllung nach acht Jahren« hinausläuft.

