Regisseur Bernard Rose verfilmte mit »Mr. Nice« die gleichnamige Kult-Autobiografie des notorischen Haschischschmugglers Howard Marks (Rhys Ifans). Der Ex-Oxfordstudent, zu dessen Vorfahren der Pirat Henry Morgan zählt, kontrollierte zwischen den 70er und 90er Jahren zeitweise 10 Prozent des weltweiten Cannabishandels. In Europa, dem Nahen Osten, Ostasien und Nordamerika tummeln sich Marks‘ Kontaktleute aus den Reihen der CIA, des MI6, der Mafia oder IRA. Chloë Sevigny spielt die Ehefrau des entschlossenen Hippies Marks in dieser sarkastisch-turbulenten Komodie voll draufgängerischer Dialoge. Nach der Drogenbaronsause managte Marks die Super Furry Animals und setzte sich als hochoffizieller Politiker mit solidem Witz für legales Kiffen ein. Was für ein Leben!

